Sonderverein der Pfautaubenzüchter von 1906

 

 

 

 

 

 

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Aktuelles

   Der SV Pfautaubenzüchter gratuliert zum runden Geburtstag

 

 

 

07.01.1952    Klug Franz Josef               65. Geburtstag

 

08.01.1937    Burmeister Siegfried        80. Geburtstag

 

13.03.1957    Pal Csaba                            60. Geburtstag

 

14.03.1937    Mannchen Günter             80. Geburtstag

 

14.03.1937    Walter August                    75. Geburtstag

 

08.04.1942    Körner Winrich                  75. Geburtstag

 

15.04.1942    Heinrichsdorf Udo            75. Geburtstag

 

19.04.1967    Kelle Hans-Jürgen            50. Geburtstag

 

22.05.1952    Brkic Milan                          65. Geburtstag

 

30.05.1937    Budde Werner                    80. Geburtstag

 

10.07.1942    Forbrig Wolfgang              75. Geburtstag

 

13.10.1947    Harth Horst-Helmut          70. Geburtstag

 

06.11.1937    Brühl Wolfgang                 80. Geburtstag

 

22.11.1957    Roll Dieter                            60. Geburtstag

 

27.11.1957    Kaspers Bert                      60. Geburtstag

 

14.12.1957    Fröhlich Berthold              60. Geburtstag

 

25.12.1947    Sedlacek Oldrich               70. Geburtstag

 

 

 

 chronik

 

Zum „110 Jahre“ SV Pfautaubenzüchter v. 1906  wurde unsere Jubiläumsbroschüre überarbeitet, den Standard erneuert und die Chronik weitergeführt. Besondern Dank an unserer 1. Vors. D. Kalbe und seiner Frau sowie allen Zuchtfreunden die sich aktiv daran beteiligt haben.   

Im Mai ist wieder „Pfautaube Aktuell “ erschienen. Für Interessierte kann „Pfautaube Aktuell “ ( Unkostenbeitrag 5,- €, zzgl. 1,00 € Porto) und  die Chronik „110 Jahre“ SV Pfautaubenzüchter v. 1906 ( Unkostenbeitrag 6,- €, zzgl. 1,00 € Porto)  beim Geschäftsführer bestellt werden.

 Geschäftsführer

 Holger Gebhardt,

Oststr. 27,

 06667 Goseck,

Tel. 03443200539,  Fax: 03443 399689, e-mail: holgerfreya81@freenet.de

Haupt- und Sonderschauen 2017/2018

 

Termin

Ort

Preisrichter

21.10 bis

22.10.

2017

Hannover (Jungeflügelschau)

         Gebhardt

01.12 

bis 

03.12

2017

VDT -Schau 

und 
Hauptsonderschau 

in Leipzig

 

Lorenz

Gebhardt 

Burmeister

Brkic

15.12. bis 17.12
2017

Nationale in Erfurt

Sonderschau

Gebhardt

Lorenz

 

 

 

 

                                                    110

Pfautauben- Gedanken zum 110 jährigen SV- Bestehen

 

110 Jahre sind nun seit der Gründung des SV der Pfautaubenzüchter von 1906 vergangen. Männer der ersten Stunde wie Walther Streller, Reichenbach/ Vogtland fast 50 Jahre SV Vorsitzender, Geschäftsführer, Kassierer, Verfasser vieler richtungsweisender Artikel und Sonderrichter. Er war der „ große Mann“ der deutschen Pfautaubenzucht. Zum anderen August Bartels, Walsrode/ Harz, der Spitzenzüchter seiner Zeit, ein Kenner und Könner in der Pfautaubenzucht, sowie Dr. Paul Trübenbach, Grüna/ Sachsen, derjenige der in Wort und Bild und auch als Sonderrichter stets für den SV  tätig war. Sie alle haben unendlich viel für den Sonderverein  geleistet. Viele große Züchter sind dahingegangen, jedem verdienstvollen Zuchtfreund kann an dieser Stelle jedoch nicht gedacht werden. Aus jüngster Vergangenheit sei deshalb nur noch einmal an 2 erinnert. Zum einen an unseren Ehrenvorsitzenden Günther Adams Reisbach, welcher in 40 Jähriger Vorstandsarbeit, davon 30 Jahre als 1. Vorsitzender den SV geprägt und vorwärts gebracht hat. Zum anderen an W. Kerßebaum, Welver-Dinker welcher mit der Tat Züchterfreundschaft bewiesen  und viel für den SV und „seinen Zuchtfreunden“ getan hat.

adams

 

 durch ihre AusstrahluRassige Pfautauben sind züchterische Kunstwerke in der Welt der Rassetauben. Sie faszinieren unsng und Einmaligkeit ihres Erscheinungsbildes. Es umgibt sie ein Flair, welchem man sich nur schwer entziehen kann. Durch meine Preisrichtertätigkeit habe ich schon Pfautauben in ganz Europa bewertet, meist nach amerikanischen Bewertungsprinzip, welches sich für unsere Rasse anbietet, da sich unsere Pfautauben durch Bewegung (gehen) hervorragend darstellen können. Aber auch in 50`er Käfigen sollten sie sich uns edel und  graziös präsentieren. Begeisterte Pfautaubenzüchter gibt es auf der ganzen Erde und moderne Pfautauben werden überall nach dem gleichen Standard bewertet. Spitzentauben kommen heute nicht nur aus Kanada und den USA, sondern aus vielen weiteren Ländern unseres Planeten. Die größte Konzentration hochrassiger Pfautauben und somit auch Spitzenzuchten finden wir in Europa, vor allem der südosteuropäische Raum tritt hier immer mehr mit rassig hochwertigen Tauben in Erscheinung. Viele jüngere und junge Zuchtfreunde knien sich dort mit Vehemenz in die Pfautaubenzucht.

2

Im vergangenen Jahr ist es nun gelungen einen Europastandard zu erstellen. Geändert haben sich in der Schriftform nur Kleinigkeiten unserer Musterbeschreibung. Das Standartbild aber hat eine große Wandlung zur modernen Pfautaube durchgemacht und ist nun Maßstab für folgende Jahre und Jahrzehnte. Dank der ESKT unter R. Wolf und J.-L.Frindel  für ihr Bemühen in dieser Sache! Damit ist nun auch die ESKT standartbestimmende Instanz.

 

Doch wie sollten sich Pfautauben nun darstellen um als rassig eingestuft zu werden?  Zum Ersten muss man immer die Gesamtheit einer Pfautaube sehen, das heißt alle einzelnen Rassemerkmale sollten sich in möglichst hochrassiger Ausprägung zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen.  Denn Pfautauben sind Strukturtauben mit einer ganz besonderen Körperform. Wir züchten nicht nur Fächertauben, aber auch nicht nur Typtauben. Nur das Zusammenspiel aller Rassemerkmale in möglichst hoher Rassigkeit ergibt die Tauben, die wir so sehr lieben und die uns begeistern.

Bei den einzelnen Rassemerkmalen kommt immer zuerst der Körper, klein bis Mittelgroß sollte er sein, vollkommen rund und verschliffen, mit weit vorn angesetzten Beinen, die der Körperrundung folgen und ohne Knick und Unterbrechung in den breiten Stand übergehend. Das Unterbrust und Bauchgefieder wünschen wir tief reichend, die Beine fast abdeckend, aber glatt und anliegend. Loses, rauhes Gefieder ist nicht Zuchtziel und sollte auf der Bewertungskarte einen Eintrag, je nach Ausprägung als Wunsch oder Mangelhaft erhalten. Dieser breite Stand auf stämmigen Beinchen, die der Körperrundung folgen verlangt natürlich auch einen breiten Körper. Knickbeine sind grobe Fehler und müssen auch so geahndet werden. Auch zu lange Beine und schmaler Stand, sodass sich die Tauben auf die Zehen treten gehören mit in die Mängelspalte. Viel Wert ist auf schmale Flügel zu legen, diese sollten etwas angehoben und straff anliegend getragen werden. Ein schmaler Flügel, der viel Unterbrust und Bauchgefieder frei lässt verstärkt den Eindruck der Körperrundung nochmals extra. Die Flügelunterlinie wünschen wir glatt, abknickende Flügel, auch Bantamflügel genannt stören den runden Gesamteindruck und gehören in die Wunschspalte. Sichtbare, dicke, hervorstehende Flügelbüge sind ein Fehler und müssen je nach Farbe zurückgestuft werden.  Die Flügelbüge müssen dabei gut eingebaut, verschliffen und abgedeckt sein.

 

Um gut ausbalancierte Pfautauben ausstellen zu können, gilt es jedoch auch der Kopflage gebührend Aufmerksamkeit zu schenken. Gute Pfautauben tragen den Kopf immer genau mittig und möglichst tief eingebettet zwischen Rücken und Vorderkissen. Auf eine möglichst ruhige Kopflage auch in der Bewegung ist dabei Wert zu legen. Tauben mit sehr unruhigen Köpfen sind meist auch sehr unruhig im Wesen und somit nur bei seltenen Farbenschlägen und nur in Ausnahmefällen zur Zucht zu gebrauchen. Im Ausstellungskäfig haben solche Tauben sowieso keine Chance auf höhere Punktzahlen.

 

Der Fächer, der an einen Rad schlagenden Pfau erinnert gab dieser Rasse den Namen. Er sollte wie aus einem Guss erscheinen, offen getragen werden und aus langen, breiten und glatten Federn bestehen, die Körpermitte möglichst weit überragend. Nur ein möglichst großes Verhältnis zwischen Körper- und Fächergröße lässt unsere Tauben rassig erscheinen. Auch übertriebener Bodenschluß ist nicht erwünscht, sodass die Schwingen noch genügend Platz haben. Pfautauben in Paradestellung zeigen meist genügend Bodenschluss, wenn die Ortfedern den Boden leicht berühren. Trichterschwänze sind grobe Fehler und werden dem entsprechend abgestuft, wobei sehr runde Tauben den Fächer gerne etwas nach hinten drücken, dieser dann aber noch kein Trichterschwanz ist und man nur von einem offeneren Fächer spricht. Auch Tauben mit Schirmschwanz, d.h. mit über den Kopf gelegten Fächer sind nicht standartgerecht. Hier sollte die entsprechende Taube aus dem Käfig genommen werden (auch zum Ring ablesen) und man lässt sie wieder in den 50`er Käfig laufen, nun muss sie sich schon präsentieren. Tauben, die trotzdem gleichwieder nach vorn kippen haben Balanceprobleme, weil die Beine zu weit hinten angesetzt sind. Diese Tiere haben somit auch keine Chance auf höhere Bewertungsnoten.

Nun macht sich leider ein Trend nach riesigen Fächern, vor allem bei Blaugrundigen Pfautauben breit, diese sind dann aber auch klobig im Körper mit groben Köpfen und es fehlt dadurch an Eleganz. Diesem ist jedoch züchterisch Einhalt zu bieten, um das Edle und Graziöse unserer Tauben zu bewahren.

Pfautauben, das Einmalige, Besondere im Reigen der Rassetauben. Durch Züchtungskunst zu höchster Blüte geformt, begeistern sie uns immer wieder und es wäre schön, wenn sich auch junge Zuchtfreunde von diesem Virus mit anstecken lassen, denn dem Nachwuchs gehört die Zukunft und das ist im SV der Pfautaubenzüchter ebenso.

Bei Fragen bezüglich des Berichtswürde ich Sie bitten, sich an Dirk Kalbe, Drei Gleichen (03620/282826) oder an den Autor dieses Beitrags wenden, Rüdiger Lorenz, Schönfeld (03733/58689).

 

Rüdiger Lorenz

Zuchtwart 

 

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Kassierer: Klaus Speck, Pappelweg 3, D-63674 Altenstadt;  Tel.: +49(0)6047-25 66, Fax: +49(0)6047-987 1150,

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